Max

Hallo und willkommen auf meiner Vorstellungsseite... 
 
Ich bin Max, 32 jahre alt, Individualist, Tagträumer, Teilzeitdruide. Dazu noch stolzer gebürtiger Herzogenauracher Bu im wunderschönen Mittelfranken. Gesegnet mit einem unermässlichen Hunger nach Abenteuer, Abwechslung und gutem Essen, fress ich mich so durchs Leben. Meine Neugierde und mein Ehrgeiz treiben mich nicht selten in brennzlige Lagen, die aber mit einem gesunden Menschenverstand dann doch wieder lösbar sind.

Nun erfährst du erstmal wie es dazu kam, eine Reise wie diese zu planen...

Angefangen hat eigentlich alles mit einem Sabbatical Halbjahr im Jahr 2017 bei einem großen Unternehmen, bei dem ich jahrelang gearbeiet habe. In dieser Zeit habe ich bereits schon einmal erfahren können, was es heist zu Fuß und mit einem Schneckenhaus (Rucksack) durch ein Land zu ziehen. Als Teilzeitwikinger im Weißwurschtäquator habe ich mich sehr für die norwegische emotionsstarke Landschaft und die dort lebenden Menschen fasziniert und habe mich durch ein Taschenbuch über jemanden, der von Kristiansand (NOR) zum Nordkapp gepilgert ist, über das damalige Vorhaben informiert. 

Die Planung war damals: Ausrüstung zusammentragen, die Koordinaten der interessanten Naturparks und Städte raussuchen, in den Flieger steigen und die Kompassnadel nach Norden ausrichten und laufen. Dass das nicht die beste Vorbereitung war, habe ich schon am 3. Tag meiner Reise festgestellt. Mit meinem 30 kg+ Rucksack und einem 5kg Geräuchertes - Carepaket von der Metzgerei Seeberger, bin ich dann doch für 2 Monate durch Norwegen gestapft und schließlich mit einer Hurtigrouten Abkürzung (Trondheim - Lofoten) beim Nordkapp angekommen. Der Rucksack und Ich wurden immer leichter und ich lernte schnell was ich oder wie viel ich brauche, um weiterzureisen. 

Von damals bis heute verbrachte ich meine Zeit mit Arbeiten, einer Weiterbildung in die Richtung Outdoor (Trekking, Bushcraft, Naturkunde und Erlebnispädagogik). Das Interesse am Minimalismus war auch recht stark vorhanden und so konnte ich nach einem besonderen Kapitel, einen meiner Träume erfüllen und in meinen umgebauten Opel Movano ziehen, in dem ich mehrere Jahre lebte und arbeitete. 

Angestachelt durch vorwiegend deutsche Abenteurer wie Dirk Nüßer (Danke für die Ausbildung), Bücher von Rüdiger Nehberg und Christine Thürmer , war ich von der Idee inspieriert mal einen längeren Zeitraum von zu Hause wegzubleiben und unterwegs zu sein. Mein innerstes Nomadengen musste schon länger befriedigt werden und so entstand Anfang des Jahres 2023 die Idee mit der Europaquerung. 

Nagut, die Europaquerung war nicht mein erster Gedanke in Sachen weitwandern. Die eigentliche Idee war mich in die Warteschlange des PCT (Pacifik Crest Trail, USA) einzureihen und zu schauen ob ich einene freien Platz bekomme. Ende 2022 habe ich mich also auf den zuständigen Seiten informiert und feststellen dürfen, dass schon alle Plätze für 2023 belegt waren. Von da an war ich sehr enttäuscht von diesem System der Platzvergabe für einen Trail. Ist es doch so, dass die Natur, egal welcher Kontinent für alle Menschen gleich erreichbar sein sollte. Ob diejenige Person dann auch wirklich in diesen Extremsituationen ausreichend erprobt ist, sei mal dahingestellt. 

Also musste eine Alternative zum PCT her und ich denke, dass das Abenteuer Leben schon anfängt, wenn man die Haustüre mit seinem kleinen 80 L Rucksack verlässt und einfach losläuft. Die Europaquerung in zwei Teilen war geboren :) 

Der Gedanke einfach von zu Hause wegzuwandern kam mir auch in den Sinn, aber das habe ich schnell wieder verworfen. Es sollte eine Reise von A nach B sein. Von einem Anfangspunkt zu einem Endpunkt. So kam mir der Lauf der Sonne von Osten nach Westen in den Sinn. Ein ausgeglichenes Vorhaben meiner Meinung nach. Erst vom eisigen Norden über die klimatisch ausgeglichene Mitte und dann in den begehrten Süden Europas. Die gute Mischung aus bevölkerungsreichen und bevölkerungsarmen Gegenden von Europa, machten mich dann doch neugierig. 

Das Jahr der Umsetzung des Vorhabens sollte 2024 sein. Also genug Zeit für Planung der Route, Beschaffung der Ausrüstung und das ganze Management wenn man mal länger von zu Hause wegbleiben will. 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meines Reisetagebuches.